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Betriebsrentenstärkungsgesetz

Die Betriebs­rente ist laut Gesetz­geber in kleinen Unter­nehmen sowie bei Beschäftigten mit niedrigem Ein­kommen noch nicht ausreichend verbreitet. Nur etwa 30 Prozent der heutigen Rent­nerinnen und Rent­ner beziehen ihre Betriebs­rente neben ihrer gesetzlichen Rente. Rund 57 Prozent der Beschäftigten sorgen betrieblich vor. Das Betriebs­renten­stärkungs­gesetz erleichtert es Unter­nehmen eine Betriebs­rente anzubieten. Zudem wird es bei der Grund­sicherung im Alter und bei einer Erwerbs­minderung Frei­beträge geben.

Auswirkungen für Arbeit­nehmer

  • Künftig sind alle Arbeit­geber verpflichtet, sich beim Sparen für die Betriebs­rente in Höhe von mindestens 15 Prozent des umgewandelten Ent­gelts zu beteiligen.
  • Die neue Betriebs­rente bietet höhere Steuer­frei­beträge – und bei der Sozial­versicherung sparen Arbeit­nehmer eben­falls.
  • Riestern mit der Betriebs­rente wird attraktiver. Die Grund­zulage beim Riestern wird von 154 Euro auf 175 Euro angehoben.
  • Wer im Alter auf eine Grund­sicherung angewiesen ist, darf bis zu 200 Euro aus der Betriebs­rente zusätzlich behalten.
  • Keine Nach­teile bei längerer Krank­heit oder Eltern­zeit: Beitrags­freie Zeiten können bei Wieder­aufnahme einer Beschäftigung nach­gezahlt werden.

Auswirkungen für Arbeit­geber

  • Das Sozial­partner­modell wird im Rahmen eines Tarif­vertrages eingeführt. Gewerk­schaften und Arbeit­geber sollen die Möglich­keit haben, Betriebs­renten erstmals ohne die Haftung für spätere Leistungen vereinbaren zu können. Dafür muss der Unter­nehmer künftig seinen Arbeit­nehmern einen Zuschuss zur Betriebs­rente gewähren.
  • Beiträge an betriebliche Versorgungs­einrichtungen sind zukünftig bis zu 8 Prozent der Beitrags­bemessungs­grenze in der allgemeinen Renten­versicherung (BBG) steuer­frei.
  • Gewährt ein Arbeit­geber einem Gering­verdiener mit weniger als 2.200 Euro brutto einen Beitrag zur betrieblichen Alters­versorgung, erhält er einen Steuer­zuschuss von 30 Prozent.

Betriebliche Altersversorgung

  • Soziale Verant­wortung zeigen
  • Lohn­nebenkosten senken
  • Auch für Geschäftsführer geeignet
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